Familienbriefe aus Japan
Originale Briefe und Dokumente
Diese Seite versammelt ausgewählte originale Familienbriefe und Dokumente aus Yokohama und Tokyo und gibt direkten Einblick in Paul Ritters Jahre in Meiji-Japan. Diese Primärquellen sind zentral, um ihn als Schweizer Diplomaten in Japan zu verstehen.
Family letters from Japan
Original letters and documents
This page brings together selected original family letters and documents from Yokohama and Tokyo and offers direct insight into Paul Ritter's years in Meiji Japan. These sources are central to understanding him as a Swiss diplomat in Japan.
日本からの家族書簡
オリジナル書簡と資料
このページでは、横浜と東京からのオリジナルの家族書簡と資料を紹介し、明治日本におけるポール・リッターの年月を直接たどれるようにしています。これらの一次史料は、日本におけるスイス外交官としての彼を理解するうえで中心となる資料です。
Yokohama, den 17. Oktober 1892
Liebe Eltern,
... Ich bin mit meinem ersten Diener sehr zufrieden. Er kann etwas Englisch, ich selbst mache langsam Fortschritte im Japanischen, das ich anfänglich nie zu bewältigen glaubte, und so geht die Sache ganz gut. ...
... Kürzlich wohnte ich zum ersten Male einem japanischen Essen bei. Ein feiner Japaner in hoher Stellung lud mich zum Nachtessen ein ...
... Nach japanischer Sitte muss jeder, der das Haus betritt, zuerst seine Schuhe ausziehen, und es wäre eine grobe Beleidigung, wenn man mit Schuhen auf die sorgfältig unterhaltenen Matten treten würde ...
... Das Essen bestand aus vielen Gängen: Fisch in Brühe, roher Fisch mit Sauce, Omelette, Kastanien, gebratenes Poulet, Pilze, Krabben, Aale und schliesslich Reis ...
... Dieses Essen dauerte mehr als drei Stunden, da zwischenhinein geraucht und getanzt wurde ...
Yokohama, 17 October 1892
Dear parents,
... I am very satisfied with my first servant. He knows some English, and I myself am slowly making progress in Japanese, which at first I never believed I would be able to master, and so things are going quite well. ...
... Recently I attended a Japanese dinner for the first time. A distinguished Japanese gentleman in a high position invited me to supper ...
... According to Japanese custom, everyone entering the house must first remove their shoes, and it would be a grave insult to step onto the carefully maintained mats with shoes on ...
... The meal consisted of many courses: fish in broth, raw fish with sauce, omelette, chestnuts, roast chicken, mushrooms, prawns, eels, and finally rice ...
... This meal lasted more than three hours, as people smoked and danced in between ...
横浜、1892年10月17日
親愛なる両親へ
……最初の召使いにはとても満足しています。彼は少し英語ができますし、私自身も日本語が少しずつ上達しています。最初は到底身につけられないと思っていましたが、こうして何とかうまくやっています……
……最近、初めて日本式の会食に出席しました。高い地位にある立派な日本人が私を夕食に招いてくれました……
……日本の習慣では、家に入る者はまず靴を脱がなければならず、畳の上を靴のまま歩くのはひどい無礼とされています……
……料理は多くの品から成っていました。汁の魚、生魚、オムレツ、栗、焼いた鶏、茸、海老、鰻、そして最後に飯です……
……その食事は三時間以上続き、途中で喫煙や踊りも挟まれました……
Ausschnitte aus dem Brief vom 17. Oktober 1892
Eine Einladung bei einem japanischen Gastgeber
Dieser Brief zeigt Paul Ritter bei seinen Fortschritten im Japanischen und in einer offenen Begegnung mit japanischer Gastlichkeit.
Excerpts from the letter of 17 October 1892
An invitation from a Japanese host
This letter shows Paul Ritter making progress in Japanese and encountering Japanese hospitality in an open and attentive way.
1892年10月17日付書簡からの抜粋
日本人の主人による招待
この手紙は、ポール・リッターが日本語を学びながら、日本のもてなしに開かれた姿勢と細やかな注意をもって向き合っていたことを示しています。
Yokohama, den 18. Januar 1895
Liebe Eltern,
... Es sind in Port Arthur Schandthaten vorgekommen, wie kaum in einem Kriege zwischen Barbaren. Man wird es wohl zu bemänteln versuchen ... Japan ist in die Reihe der civilisirten Staaten eingetreten und hat sich vor denselben nun entehrt ... Es hat die Genfer Convention gebrochen und die angenommenen Satzungen des «Rothen Kreuzes» mit Füssen getreten ...
... Wir haben hier Gelegenheit gehabt, die Berichterstatter aller grossen amerikanischen und europäischen Zeitungen zu sehen und zu sprechen ...
... Ausserdem sind sie etwas verschnupft über die Berichte, welche die fremden Zeitungsberichterstatter über die Greuelthaten von Port Arthur gegeben haben ... Die Civilisation der Japaner ist etwas ganz oberflächliches, abgegucktes, das nur den Fernstehenden täuschen kann ...
... Immerhin wird dieser Fall denjenigen zu denken geben, welche für die Aufhebung der Consulargerichtsbarkeit zu Gunsten Japans plädieren und die Fremden in fünf Jahren dem Rechtsspruche japanischer Richter unterstellen zu können glauben ...
Yokohama, 18 January 1895
Dear parents,
... At Port Arthur disgraceful deeds have occurred such as one hardly encounters even in a war among barbarians ... Japan has entered the ranks of the civilised states and has now dishonoured itself before them ... It has broken the Geneva Convention and trampled underfoot the accepted principles of the «Red Cross» ...
... Here we had the opportunity to see and speak with the correspondents of all the great American and European newspapers ...
... The reports that foreign correspondents gave about the atrocities at Port Arthur caused great agitation ... The civilisation of the Japanese is, he writes, something entirely superficial, copied, something that can deceive only the distant observer ...
... This affair will give pause to those who plead for the abolition of consular jurisdiction in favour of Japan and who think that foreigners could in five years be placed under the jurisdiction of Japanese judges ...
横浜、1895年1月18日
親愛なる両親へ
……旅順口では、野蛮人同士の戦争でさえめったに見られないような恥ずべき行為が起こった……日本は文明国の列に加わったが、いまやその前で自らを汚した……ジュネーヴ条約を破り、「赤十字」の原則を踏みにじった……
……ここで彼は、欧米の大新聞の特派員たちと会い、話を聞く機会があったとも記しています……
……外国の新聞記者たちが旅順口の残虐行為について報じたことに、日本側が神経を尖らせている……そして、日本の文明は「まったく表面的で、真似されたもの」にすぎないと書いています……
……この事件は、領事裁判権を日本に譲ろうとする人びとに考え直すきっかけを与えるだろう……
Ausschnitte aus dem Brief vom 18. Januar 1895
Port Arthur
Es handelte sich um einen emotionalen privaten Brief an seine Eltern, geschrieben unter dem unmittelbaren Eindruck der Berichte über die Greuelthaten von Port Arthur. Darin äusserte sich Ritter in ungewöhnlich scharfer Form, nannte die Vorgänge in Port Arthur «Schandthaten», sprach von einer japanischen Civilisation, die «etwas ganz oberflächliches, abgegucktes» sei, und warf Japan vor, die «Genfer Convention» und die Grundsätze des «Rothen Kreuzes» verletzt zu haben. Im selben Schreiben verwies er aber auch auf die «Macht des Journalismus», auf die Berichte ausländischer Korrespondenten, auf die Debatte um die Aufhebung der Consulargerichtsbarkeit und darauf, dass er vor Neujahr so überlastet gewesen sei, dass er «oft nicht mehr wusste, wo mir der Kopf stand». Dieser Brief ist deshalb als aufgewühlte Reaktion in einer aussergewöhnlichen Kriegssituation zu lesen. Sein Verhältnis zu Japan sollte deshalb nicht auf einen einzigen Kriegsbrief reduziert werden.
Excerpts from the letter of 18 January 1895
Port Arthur
It was an emotional private letter to his parents, written under the immediate impression of reports about the atrocities at Port Arthur. Ritter expressed himself in unusually harsh terms, called the events in Port Arthur «disgraceful deeds», described Japanese civilisation as «something entirely superficial, copied», and accused Japan of violating the Geneva Convention and the principles of the Red Cross. In the same letter, however, he also referred to «the power of journalism», to the reports of foreign correspondents, to the debate over the abolition of consular jurisdiction, and to the fact that before New Year he had been so overworked that he «often no longer knew where his head stood». The letter must therefore be read as an agitated reaction in an exceptional wartime situation. His relationship to Japan should therefore not be reduced to a single wartime letter.
1895年1月18日付書簡からの抜粋
旅順口
これは旅順口での残虐行為に関する報道を直接受けて、両親に宛てて書かれた感情の強い私信でした。リッターはそこで異例の厳しい言葉を用い、旅順口での出来事を「恥ずべき行為」と呼び、日本の文明を「まったく表面的で、真似されたもの」と評し、日本が「ジュネーヴ条約」と「赤十字」の原則を踏みにじったと非難しました。同じ手紙のなかで彼はまた、「ジャーナリズムの力」、外国特派員の報道、領事裁判権廃止をめぐる議論、さらには年末前にあまりに多忙で「自分でも何が何だか分からないほどだった」ことにも触れています。したがってこの手紙は、戦時という例外的な状況のなかでの動揺した反応として読むべきです。したがって、彼の日本との関係をただ一通の戦時書簡だけに還元すべきではありません。
Tokyo, November 6, 1906
Mein liebstes Mütterchen,
Zuerst empfange meinen herzlichen Dank für das prächtige Geburtstagsgeschenk das Du mir mit Luggi zusammen gemacht hast. Ich freute mich sehr darüber, denn eine Kravattennadel hatte ich schon längst dringend nötig. Du weisst wie einfach ich lebe und wie gering m. Ansprüche für meine eigene Person bisher gewesen sind. Aber nun heisst es wirklich „man muss mit den Wölfen heulen“ und man muss daher sich auch ähnlich kleiden und ähnlich schmücken, wie es die Menschen tun, mit denen man täglich zusammenkommt. Also nochmals vielen Dank. Die Perle hast Du in Basel sehr gut ausgewählt, sie ist von prächtigem Glanze. Für die kommenden Feste schliesse ich mich Luggis Wünschen an und sage auf frohes glückliches Wiedersehen in 2 Jahren. Ende 1908 sind dann wieder 5 Jahre herum und ich habe dann Anrecht auf ein ganzes Jahr Urlaub. Wie wollen wir es dann zusammen geniessen!
Im Juni 1907 habe ich 15 Japanjahre hinter mir. Mit dem Urlaubsjahr werden es 17 sein. Ich gedenke dann noch einmal hieher zurückzukehren und mit 20 Jahren Japandienst definitiv hier abzuschliessen. - Wenn mir früher jemals jemand gesagt hätte, dass ich 20 Jahre in Japan bliebe!
Die Zeit ist schnell verflogen und die steten guten Nachrichten von Dir und Deine immer gleichbleibende grosse Liebe und Anhänglichkeit haben mich der Schweiz nahebleiben lassen. Es ist mir fast als sei ich nicht fortgewesen, derart bin ich durch Dich auf dem Laufenden geblieben. Ein grosser Trost und eine grosse Freude ist es mir immer, dass Deine Gesundheit sich so vorzüglich hält. Wir werden die alljährliche Schweizerreise, die Du nun zu unternehmen angefangen hast, das nächste Mal zusammen machen.
Für die Japanerli in Zofingen ist eine Kiste abgegangen und ich habe derselben eine 2te kleinere Kiste beigefügt. Dieselbe enthält ein bescheidenes Weihnachtsgeschenk für Dich in Porzellan. Hoffentlich ist es nach Deinem Geschmack. Du findest in der Kiste auch noch eine Bronzevase (Fisch) und ein kleines Elfenbeinfüürchen für Hr. und Frau Ringier. Ich bitte Dich die Sachen nach Bern weiterzuleiten. Ferner liegt ein fast neuer Damenpaletot bei, Du bist wohl so gut ihn Mimi Seiler - wenn Du keine andere Verwendung weisst - zu übergeben. Er wird ihm gut stehen.
Wenn Du sowieso nach Zofingen gehst, so kannst Du vielleicht Deine Kiste gerade dort öffnen, statt sie von dort nach Basel zu spedieren.
Uns geht es allen gut. Mit meiner Gesundheit bin ich recht zufrieden und ich werde, falls es so bleibt, die beiden kommenden Jahre noch gut auszuhalten vermögen. Auch mit dem neuen Sekretär marschiert es gut. Seien wir also alle zufrieden und hoffen wir, dass die Resultate der neuen Gesandtschaft so gut sein mögen, wie man sie in der Schweiz erwartet hat.
Maxi geht es gut. Du wirst in 2 Jahren Freude an dem Jungen haben. Wir stecken ihn dann in Basel direkt in die erste Primarschulklasse. Er lernt dann wenigstens recht deutsch. Jetzt ist japanisch immer noch seine Hauptsprache. - Nach Zofingen schreibt Luggi, ich werde an Willi schreiben. Richte an Tante Christine unsere besten Glückwünsche aus, ebenso an die brave alte Elise. Du aber mein liebstes Mütterchen sei innigst umarmt und herzlichst geküsst von Deinem treuesten Sohn Paul
Tokyo, 6 November 1906
Mother dearest,
First of all, accept my heartfelt thanks for the splendid birthday present that you and Luggi gave me together. I was very pleased with it, for I had long been in urgent need of a tie pin. You know how simply I live and how modest my own personal requirements have been until now. But now it really is true that «one must howl with the wolves», and one must therefore dress and adorn oneself somewhat as the people do with whom one is in daily contact. So once again, many thanks. You chose the pearl very well in Basel; it has a magnificent lustre. For the coming festivities I join in Luggi's wishes and say: may we have a joyful and happy reunion in two years. By the end of 1908 another five years will have passed and I shall then be entitled to a whole year of leave. How we shall enjoy it together!
In June 1907 I shall have completed fifteen years in Japan. With the year of leave it will be seventeen. I intend then to return here once more and to conclude my service in Japan definitively after twenty years. If anyone had ever told me earlier that I would remain in Japan for twenty years!
Time has flown by, and your constant good news, together with your unwavering love and affection, have kept Switzerland close to me. It is almost as if I had never been away, so well have you kept me informed. It is always a great comfort and joy to me that your health remains so excellent. The next time we shall make the annual Swiss journey, which you have now begun to undertake, together.
A crate has been sent off for the Japanerli in Zofingen, and I have added a second smaller crate to it. It contains a modest Christmas present for you in porcelain. I hope it will be to your taste. In the crate you will also find a bronze vase (fish) and a small ivory trinket for Mr. and Mrs. Ringier. I ask you kindly to forward these things to Bern. There is also an almost new ladies' coat included; if you have no other use for it, please be so good as to give it to Mimi Seiler. It will suit her well.
If you are going to Zofingen anyway, perhaps you can open your crate there directly instead of having it sent on from there to Basel.
We are all well. I am quite satisfied with my health and, if things remain so, I shall still be able to endure the next two years well enough. Things are also going well with the new secretary. Let us all therefore be content and hope that the results of the new legation may be as good as people in Switzerland expected.
Maxi is well. In two years you will take pleasure in the boy. We shall then place him directly into the first primary school class in Basel, so that he may properly learn German. At present Japanese is still his main language. Luggi is writing to Zofingen; I shall write to Willi. Convey our best wishes to Aunt Christine, and likewise to good old Elise. And you, my dearest little mother, be most lovingly embraced and warmly kissed by your most faithful son, Paul.
東京、1906年11月6日
最愛のお母さまへ
まず最初に、あなたとルッギが一緒に贈ってくださった立派な誕生日の贈り物に、心からお礼を申し上げます。私は本当に嬉しく思いました。というのも、タイピンがずっと前からぜひとも必要だったからです。あなたもご存じのように、私は質素に暮らしており、これまで自分のために求めるものはごくわずかでした。けれども今やまさに「郷に入っては郷に従え」で、毎日接する人々に合わせて、服装も装いもそれらしく整えなければなりません。ですからもう一度、本当にありがとう。バーゼルで選んでくださった真珠は見事で、素晴らしい輝きがあります。これからの祝い事にあたり、私はルッギの願いに加わって、二年後に幸福な再会ができますようにと申し上げます。1908年の終わりにはさらに五年が過ぎ、その時には一年まるごとの休暇を取る権利が生じます。その時を一緒にどれほど楽しめることでしょう。
1907年6月には、日本での十五年が過ぎることになります。休暇の一年を含めれば十七年です。その後もう一度ここへ戻り、二十年間の日本勤務をもって最終的にここでの務めを終えるつもりです。もし以前、私が日本に二十年もとどまると誰かに言われていたら、とても信じなかったでしょう。
時の流れはあっという間でしたが、あなたが絶えず送ってくれる良い便りと、変わることのない深い愛情のおかげで、私はスイスをいつも身近に感じてきました。あなたがいつも事情を知らせてくれるので、まるで私は離れていなかったかのように思えるほどです。あなたの健康がとてもよい状態に保たれていることは、私にとっていつも大きな慰めであり喜びでもあります。あなたが今では毎年行うようになったスイス旅行も、次は一緒にできるでしょう。
ツォフィンゲン宛てに日本の品々を入れた箱をひとつ送り、さらにそれにもうひとつ小さな箱を添えました。その中には、あなたへのささやかなクリスマスの磁器の贈り物が入っています。どうか気に入っていただけますように。その箱には、青銅の花瓶(魚)と、リンギアー夫妻のための小さな象牙の飾り物も入っています。これらをベルンへ転送してくださるようお願いします。さらに、ほとんど新品の婦人用コートも入っていますから、もしほかに使い道がなければ、ミミ・ザイラーに渡してあげてください。きっと彼女によく似合うでしょう。
どうせツォフィンゲンへ行かれるのなら、その箱はバーゼルへ送り直すよりも、そこで開けてしまったほうがよいかもしれません。
こちらは皆元気にしています。私自身の健康にもかなり満足していますし、このままであれば、これからの二年も十分に持ちこたえられるでしょう。新しい書記ともうまくやっています。ですから皆で満足し、この新しい公使館がスイスで期待されたとおりの成果を上げることを願いましょう。
マクシも元気です。二年後には、あなたもあの子をきっと可愛く思うでしょう。その時にはバーゼルの小学校一年生に直接入れるつもりです。そうすれば少なくとも、きちんとドイツ語を身につけるでしょう。今のところ、彼の主要な言葉はまだ日本語です。ルッギはツォフィンゲンに手紙を書き、私はヴィリに書くつもりです。クリスティーネ伯母さまにも、また気立てのよい年老いたエリーゼにも、私たちからの心からの祝意を伝えてください。そしてお母さま、最愛のお母さま、どうか私の深い抱擁と口づけをお受けください。あなたの忠実な息子、ポールより。
Brief vom 6. November 1906
Ein Brief aus dem Alltag von Paul Ritter
Ein privater Brief aus Tokyo, der Einblick in Paul Ritters Familienleben gibt und zugleich zeigt, dass Max damals noch besser Japanisch als Deutsch sprach.
Letter of 6 November 1906
A letter from Paul Ritter's daily life
A private letter from Tokyo offering a glimpse into Paul Ritter's family life and showing that Max at that time still spoke Japanese better than German.
1906年11月6日の書簡
ポール・リッターの日常を伝える手紙
東京からの私的な手紙で、ポール・リッターの家族生活の一端と、当時マックスがまだドイツ語より日本語をよく話していたことが分かります。
Montag den 10. Mai 1909 S.S. Nippon Maru
Mein liebstes Mütterchen,
Nun schwimme ich schon seit 5 Tagen auf dem Stillen Ozean, über den ich auch vor 17 Jahren gekommen bin, als ich zum ersten Male nach Japan fuhr. Damals hatte ich mich einen Tag in Washington aufgehalten gehabt, um unseren Minister Hr. von Claparède zu begrüssen, nicht denkend, dass ich jemals später sein Nachfolger werden dürfte. Die Stadt soll sich seit damals ungeheuer verschönt haben. Die Amerikaner sagen es sei die prächtigste Stadt der Vereinigten Staaten. Hoffentlich ist es so.
Die ersten Tage an Bord bin ich müde und abgespannt gewesen, denn die letzte Zeit in Japan hat grosse Anforderungen an Luggi und besonders an mich gestellt. Ich behielt die Geschäfte bis zum letzten Tage, da der Mikado mich erst am 4. Mai (am 5. Abreise) in Abschiedsaudienz empfing. Dies kam daher, dass die Hofbeamten die Audienz so spät vom Kaiser verlangten, um es uns noch zu ermöglichen, am 30. April bei der Hochzeit der Tochter des Mikado anwesend zu sein. Hätte ich mich früher verabschiedet, dann wäre ich nicht mehr Minister der Schweiz in Japan gewesen und auch nicht mehr eingeladen worden. So haben wir noch ein Fest mitgemacht, wie man es feenhaft schöner sich gar nicht vorstellen kann. Wir fremden Vertreter mit unseren Damen sassen Abends mit der kaiserl. Familie zusammen beim Hochzeitsmahl. Ganz europäisch. Die Hochzeit hatte Morgens nach japan. Zeremonie stattgefunden. Die Pracht der Tafeldekoration übersteigt alle Phantasie. Luggi sass direkt dem Mikado vis-à-vis und dem Brautpaare. Es war sehr feierlich, gesprochen wurde sozusagen nichts und hatte man derart besser Gelegenheit zu schauen und zu beobachten. Am Schlusse des Mahles erhielt jeder fremde Gast als Erinnerung eine prächtige schwer silberne Bonbonnière mit dem Mikadowappen in Gold darauf.
Am 24. April waren wir beim K. Prinzen Fushimi und am 3. Mai beim K. Prinzen Higashi zum Essen eingeladen und erhielten überall silberne Bonbonnièren. Die letzten Wochen waren wir jeden Abend aus, tagsüber hatte ich zu packen und hauptsächlich meine Privatgeschäfte in Yokohama abzuwickeln. Wenn man 17 Jahre an einem Platze gewohnt hat, so gibt es am Ende viel zu erledigen.
Der Grossceremonienmeister kam zu mir und sagte mir, dass, da die japan. Regierung mir keinen Orden geben dürfe, der Kaiser mir ein Abschiedsgeschenk zudenke. Ich musste darauf antworten, dass es mir nach Art. 12 der Bundesverfassung ebenso unmöglich sei von einer fremden Regierung ein Geschenk wie einen Orden aufzunehmen.
Zur Abschiedsaudienz wurde ich von einem Ceremonienmeister in einem vergoldeten Hofwagen abgeholt, Luggi folgte in unserer eigenen Kutsche. Im Palaste war eine 50 Mann starke Ehrenwache aufgestellt, welche in Gewehr trat und das Clairon blies. Alle Dienerschaft war in ganz grosser Uniform.
Ich hatte den Text meiner Abschiedsrede die ich vor dem Kaiser zu sprechen gedachte, schon vorher einsenden müssen, der Minister des Auswärtigen und der Grossceremonienmeister geleiteten mich hinein und nach Erfüllung aller Ceremonien hielt ich meine kleine Rede und überreichte mein Abberufungsschreiben. Der Kaiser war ungeheuer liebenswürdig und sagte mir viel Angenehmes über meine Amtsführung. Dann ging ich in den herrlichen Phönixsaal zurück, wo Luggi mit den Hofdamen wartete, um zur Kaiserin zu gehen. (Die Damen verabschieden sich nur von der Kaiserin). Die Kaiserin erwartete uns in einem andern Saale, war ebenfalls die Liebenswürdigkeit selbst, erkundigte sich nach dem Präsidenten Deucher und nach unserem Sprössling Max und als die Audienz vorbei sein sollte, kam plötzlich ein Lakai mit einem in weisse Seide geschlagenem Kasten und die Kaiserin schenkte Luggi als Privatgeschenk einen wunderschönen Cachepot, Cloisonnée auf Silber gearbeitet. Derart hat sie in feiner Weise uns schliesslich beiden doch, trotz des Verbotes etwas schenken können. Eine Zurückweisung eines derart überreichten Andenkens wäre eine Unmöglichkeit, eine Beleidigung gewesen und so haben wir eben den Kasten mit Inhalt und Seidenumschlag hochvergnügt in den Wagen gepackt und sind damit nach Hause gefahren. Es ist dies ein Familienstück, das auf Kind und Kindeskinder übergehen soll. Die Arbeit ist prachtvoll und das Mikadowappen ist vorne und hinten gross angebracht. – Ich werde darüber natürlich – aber möglichst kurz – an den Bundesrat berichten, hingegen bitte ich von dem Geschenke nur im Familienkreise zu sprechen, ich möchte nicht, dass es in die Zeitungen käme und an die grosse Glocke gehängt würde.
Bei der Abschiedsaudienz schenkte uns der Kronprinz und seine Gemahlin die Kronprinzessin ihre Photographien (ganze Gestalt, in grossem Formate) mit ihren eigenhändigen Namensunterschriften. Diese Photos werden später sehr wertvoll werden, wenn nach dem Tode des jetzigen Mikado der Kronprinz Thronfolger werden wird.
Am 2. Mai Morgens 9 Uhr fand in Yokohama die feierliche Uebergabe des Geschenkes statt, welches mir die Schweizerkolonie gewidmet hatte und von welchem ich Dir schon früher geschrieben habe. – Die Annahme solcher Andenken verbietet die Bundesverfassung zum Glück nicht und macht mir der silberne Blumenaufsatz und die beiden silb. Früchteschalen, samt der „Adresse“ enorme Freude. Die Photographie davon ist Dir durch Hr. Colomb jedenfalls schon vor diesem Briefe zugekommen und wirst Du Dich mit uns gefreut haben. Die Photo ist so scharf, dass man die Adresse ganz lesen kann. Die letztere ist wunderschön gedruckt, in Brokat gebunden und hat auf dem Deckel mein Monogramm in massivem dickem Gold ausgeschnitten, das Ganze in einer Schachtel aus grauem Holz und mit einer dicken roten Seidenschnur gebunden. - Die vielen Bezeugungen beim Abschiede haben mir sehr wohl getan. Es sind auch bei diversen Privatessen sehr hübsche Reden gehalten worden.
Privat
Da ich glaube, dass es mir nur nützen kann, wenn man in der Öffentlichkeit etwas von den Abschiedsgeschenken der Schweizerkolonie hört, so habe ich an Redaktor Brändlin eine Postkarte (mit gleicher Post) geschrieben, dass er falls es ihn interessiere, die Photo bei Dir einsehen könne. Nachdem er gekommen ist, so ist Wilhelm oder besser Dr. Bader vielleicht so gut und sendet das Bild an die Redaktion der Zeitung „die Schweiz“ in Zürich und schreibt dazu ungefähr folgendes:
„Für den Fall dass Sie ohne Nennung meines Namens in Ihrer Zeitung davon Erwähnung machen wollen, sende ich Ihnen zur Einsicht und mit der Bitte um gütige Zurückgabe, eine Photo, welche das Geschenk und die Adesse darstellt, die Herr Minister Dr. Ritter (nun in Washington) bei seinem Scheiden von Japan von der Schweizerkolonie in Japan erhalten hat.
Hochachtend sig. W.R oder Dr. B.“
Man braucht in allen Stellungen ein wenig Reklame! (16. Mai. Ich lese dies noch einmal durch und finde dass man nicht zuviel machen soll. Falls in der Nat.Zeitung ein Artikel erscheint, so ist es wohl nicht mehr nötig, die Reklame auch in der „Schweiz“ zu machen. Dr. Bader soll darüber entscheiden.)
Der Abschied von Japan ist mir unter solchen Umständen besonders schwer geworden. An 2 Sonntagen haben wir noch bei gloriosem Wetter … Ausflüge ins Land und Picnics mit Reidhaars und Bengens gemacht. Die ganze Familie, Lineli und Max inclusive, natürlich.
Monday, 10 May 1909, S.S. Nippon Maru
Mother dearest,
I have now already been sailing on the Pacific Ocean for five days, the same ocean across which I came seventeen years ago when I travelled to Japan for the first time. At that time I spent a day in Washington to greet our minister, Mr von Claparède, never imagining that I might later become his successor. They say the city has become enormously more beautiful since then. The Americans say it is the finest city in the United States. Let us hope that is so.
During the first days on board I have been tired and exhausted, for the last period in Japan placed great demands on Luggi and especially on me. I kept up my official business until the very last day, because the Mikado did not receive me in farewell audience until 4 May (departure on the 5th). This was because the court officials requested the audience from the Emperor so late in order still to make it possible for us to be present on 30 April at the wedding of the Mikado's daughter. Had I taken my leave earlier, I would no longer have been Swiss minister in Japan and would no longer have been invited. Thus we were still able to attend a celebration more enchantingly beautiful than one could possibly imagine. We foreign representatives, together with our ladies, sat in the evening with the imperial family at the wedding banquet. Entirely European. The wedding itself had taken place in the morning according to Japanese ceremony. The splendour of the table decorations surpasses all imagination. Luggi sat directly opposite the Mikado and the bridal couple. It was very solemn, almost nothing was said, and one thus had all the better opportunity to look and observe. At the end of the meal every foreign guest received as a keepsake a magnificent heavy silver bonbonnière bearing the imperial crest in gold.
On 24 April we were invited to dine with Prince Fushimi and on 3 May with Prince Higashi, and everywhere received silver bonbonnières. During the last weeks we were out every evening, while during the day I had to pack and above all settle my private affairs in Yokohama. When one has lived in one place for seventeen years, there is a great deal to put in order at the end.
The Grand Master of Ceremonies came to me and told me that, since the Japanese government was not permitted to bestow an order upon me, the Emperor intended a farewell gift for me. I had to reply that, under Article 12 of the Federal Constitution, it was just as impossible for me to accept a gift from a foreign government as it would be to accept an order.
For the farewell audience I was collected by a Master of Ceremonies in a gilded court carriage; Luggi followed in our own carriage. At the palace an honour guard of fifty men had been drawn up, which presented arms and sounded the bugle. All the attendants were in full dress uniform.
I had already had to send in the text of the farewell speech that I intended to deliver before the Emperor. The Minister of Foreign Affairs and the Grand Master of Ceremonies led me in, and after all ceremonies had been completed I delivered my little speech and presented my letter of recall. The Emperor was extraordinarily gracious and said many agreeable things to me about my conduct in office. Then I returned to the splendid Phoenix Hall, where Luggi was waiting with the ladies of the court in order to go to the Empress. (The ladies take leave only of the Empress.) The Empress awaited us in another hall, was likewise kindness itself, inquired after President Deucher and after our little Max, and just as the audience seemed to be ending, a lackey suddenly appeared with a box wrapped in white silk, and the Empress presented Luggi, as a private gift, with a beautiful cachepot, cloisonné worked on silver. In this refined manner she was thus able, in the end, to give us both something despite the prohibition. To refuse such a keepsake, offered in this way, would have been impossible, indeed an insult, and so we very gladly packed the box, its contents, and the silk wrapping into the carriage and drove home with it. It is a family piece, one that is to pass to children and grandchildren. The workmanship is magnificent and the imperial crest is prominently displayed on front and back. I shall of course report the matter to the Federal Council, though as briefly as possible; however, I ask that the gift be spoken of only within the family circle. I should not like it to appear in the newspapers and be trumpeted abroad.
At the farewell audience the Crown Prince and his consort, the Crown Princess, gave us their photographs (full-length, in large format) with their handwritten signatures. These photographs will later become very valuable when, after the death of the present Mikado, the Crown Prince becomes heir to the throne.
On 2 May at 9 o'clock in the morning the ceremonial presentation took place in Yokohama of the gift dedicated to me by the Swiss colony, about which I had already written to you earlier. Fortunately, the Federal Constitution does not forbid the acceptance of such tokens, and the silver flower stand and the two silver fruit bowls, together with the «address», give me enormous pleasure. Mr Colomb will certainly already have sent you the photograph of it before this letter, and you will have rejoiced with us. The photograph is so sharp that one can read the address in full. The latter is beautifully printed, bound in brocade, and bears my monogram cut out in solid thick gold on the cover; the whole is contained in a box of grey wood tied with a thick red silk cord. The many marks of esteem shown at my departure have done me much good. Very fine speeches were also delivered at various private dinners.
Private
As I believe it can only do me good if the public hears something about the farewell gifts from the Swiss colony, I have written a postcard, by the same mail, to editor Brändlin saying that, if it interests him, he may look at the photograph with you. After he has come, Wilhelm, or better still Dr Bader, might perhaps be so kind as to send the picture to the editorial office of the newspaper «Die Schweiz» in Zurich and write approximately the following:
«In the event that you should wish to mention it in your newspaper without naming me, I am sending you for inspection, with the request that you kindly return it, a photograph showing the gift and the address which Minister Dr Ritter (now in Washington) received upon his departure from Japan from the Swiss colony in Japan.
Respectfully yours, W.R. or Dr B.»
One needs a little publicity in every position! (16 May. I read this through once again and find that one should not overdo it. If an article appears in the Nationalzeitung, it will probably no longer be necessary to make publicity in «Die Schweiz» as well. Dr Bader should decide.)
Under such circumstances, my departure from Japan has become especially difficult for me. On two Sundays, in glorious weather, we still made excursions into the countryside and picnics with the Reidhaars and the Bengens. The whole family, Lineli and Max included, of course.
1909年5月10日月曜日 S.S. Nippon Maru号にて
最愛のお母さまへ
私はいま、初めて日本へ向かった17年前と同じ太平洋の上を、すでに5日間航海しています。その当時、私はワシントンに一日滞在して、我が国の公使クラパレード氏に挨拶しましたが、後に自分がその後任になるなどとは思ってもいませんでした。あの頃から町はたいへん美しくなったそうです。アメリカ人たちは、ここが合衆国で最も立派な都市だと言っています。そうであることを願います。
船に乗って最初の数日は、私は疲れきってぐったりしていました。日本での最後の日々が、ルッギにも、そしてとりわけ私にも大きな負担を課したからです。私は最後の日まで公務を手放しませんでした。というのも、天皇が私に離任拝謁を許したのは5月4日で、出発はその翌5日だったからです。こうなったのは、宮中の役人たちが拝謁を遅い時期に設定し、4月30日の天皇の皇女の婚礼に私たちもまだ出席できるようにしたからです。もっと早く辞任していれば、私はもはや在日スイス公使ではなく、招待も受けられなかったでしょう。こうして私たちは、まるで妖精の国のように、これ以上美しいものは想像できないほどの祝宴をなおも体験することができました。私たち外国の代表は、夫人たちとともに、夕方、皇室の方々と同席して婚礼の宴に加わりました。まったくヨーロッパ風でした。婚礼そのものは朝、日本式の儀式によって行われていました。卓上装飾の豪華さは想像を超えていました。ルッギはちょうど天皇と新郎新婦の真正面に座っていました。たいへん厳粛で、ほとんど何も話されませんでしたが、そのおかげで、いっそうよく眺め、観察することができました。食事の終わりには、外国の客は皆、記念として、金の皇室紋章をあしらった見事な重厚な銀のボンボニエールを受け取りました。
4月24日には伏見宮邸、5月3日には東伏見宮邸に招かれて食事をし、どこでも銀のボンボニエールを頂きました。最後の数週間は毎晩のように外出し、昼のあいだは荷造りと、とりわけ横浜での私的な用件の整理に追われていました。17年も一つの場所に住んでいれば、最後には片づけるべきことが実にたくさんあります。
式部長官が私のところへ来て、日本政府は私に勲章を授けることができないので、天皇が餞別を考えておられると告げました。私は、それに対して、連邦憲法第12条により、外国政府から贈り物を受け取ることも、勲章を受けることと同じく私には不可能であると答えなければなりませんでした。
離任拝謁には、私は金色の宮廷馬車で式部官に迎えられ、ルッギは私たち自身の馬車で続きました。宮殿には50名の儀仗兵が整列していて、捧げ銃を行い、ラッパを吹き鳴らしました。従者たちは皆、最も正式な制服を着ていました。
私は、天皇の前で述べるつもりの離任挨拶の文面を、あらかじめ提出しておかなければなりませんでした。外務大臣と式部長官が私を中へ導き、すべての儀礼が済んだのち、私は短い挨拶を述べて召還状を差し出しました。天皇は非常に親切で、私の職務ぶりについて多くのありがたい言葉をかけてくださいました。そのあと私は壮麗な鳳凰の間に戻り、そこでルッギが女官たちとともに皇后のもとへ向かうのを待っていました。(婦人たちは皇后にのみ別れの挨拶をすることになっています。)皇后は別の広間で私たちを待っておられ、同じくこの上なくご親切で、ドイヒャー大統領や私たちの小さなマックスのことまで尋ねてくださいました。ちょうど拝謁が終わろうとしたとき、白い絹に包まれた箱を持った下男が突然現れ、皇后はルッギに私的な贈り物として、銀地に七宝を施した美しい鉢カバーをくださいました。こうして皇后は、禁令があるにもかかわらず、結局は私たち二人に何かを与えることを、きわめて上品なかたちで成し遂げられたのです。このような形で差し出された記念の品を断ることは不可能であり、むしろ無礼でさえあったでしょう。そこで私たちは大喜びでその箱と中身、絹の包みを馬車に載せて持ち帰りました。これは子や孫へと受け継がれる家宝です。細工は見事で、前にも後ろにも大きく天皇の紋章が付いています。もちろん私はこの件を連邦参事会に報告しますが、できるだけ簡潔にするつもりです。ただし、この贈り物については家族のあいだだけで話していただきたいのです。新聞に出たり、大げさに広まったりすることは望みません。
離任拝謁の際、皇太子とその妃である皇太子妃は、手書きの署名入りの大判の全身写真を私たちにくださいました。現在の天皇が崩御されたのちに皇太子が皇位を継ぐことになれば、これらの写真は後々たいへん貴重なものになるでしょう。
5月2日午前9時には、横浜で、私にスイス人社会から贈られた品の正式な贈呈式が行われました。このことは以前にもあなたに書いたはずです。幸い、連邦憲法はこのような記念品の受領を禁じていません。銀の花台と二つの銀の果物鉢、そして「顕彰文」は、私に大きな喜びを与えてくれます。その写真は、この手紙より前にコロン氏からあなたのもとへ届いていることでしょうし、あなたも私たちとともに喜んでくださったことでしょう。写真は非常に鮮明で、顕彰文全文を読むことができます。それは美しく印刷され、錦に綴じられ、表紙には厚い純金を切り抜いた私のモノグラムが付されており、全体は灰色の木箱に収められ、太い赤い絹紐で結ばれています。離任に際して示された数多くの敬意のしるしは、私にとって本当に大きな慰めとなりました。いくつもの私的な晩餐でも、たいへん立派なスピーチが行われました。
私事
スイス人社会からの餞別について世間が多少知ることは、私にとって悪いことではないと思うので、同じ郵便でブレンドリン編集者宛てに葉書を書き、もし興味があれば、あなたのところで写真を見ることができると伝えておきました。彼が見に来たあと、ヴィルヘルム、あるいはそれよりもバーダー博士が、チューリヒの新聞『Die Schweiz』編集部にその写真を送り、だいたい次のように書いてくださるとありがたいのですが。
「もし貴紙で私の名を出さずにこれに言及されるのであれば、ご覧いただき、ご返却くださるようお願いして、現在ワシントンにいるリッター公使博士が日本を去るにあたり、日本のスイス人社会から受けた贈り物と顕彰文を写した写真をお送りいたします。」
敬具 W.R. または Dr. B.
どんな地位にも、少しばかりの宣伝は必要です!(5月16日。これをもう一度読み返してみると、あまりやりすぎるべきではないとも思います。もし『Nationalzeitung』に記事が出るなら、『Die Schweiz』でも宣伝する必要はおそらくもうないでしょう。この判断はバーダー博士に任せます。)
このような事情のもとでは、日本との別れは私にとっていっそうつらいものとなりました。二度の日曜日には、すばらしい天気のなか、レイドハール家やベンゲン家とともに郊外へ出かけ、ピクニックもしました。もちろん、リーネリもマックスも含めて家族全員でです。
Brief vom 10. Mai 1909
Kurz vor der Abreise nach Washington D.C.
Dieser Brief schildert ausführlich Paul Ritters letzte Tage in Japan: die Abschiedsaudienz beim Kaiser, Einladungen bei Prinz Fushimi und Prinz Higashi, die Frage des nach schweizerischem Recht nicht annehmbaren Ordens oder Geschenks, den ausdrücklichen Dank des Kaisers für seine Amtsführung und das Privatgeschenk der Kaiserin an Louise. Zugleich zeigt er eine aussergewöhnliche protokollarische Nähe: Weil die Hofbeamten die Audienz so spät ansetzten, konnten Paul und Louise Ritter noch am Hochzeitsmahl einer Kaisertochter mit der kaiserlichen Familie teilnehmen. In der Meiji-Zeit galt der Kaiser als heilig und unantastbar; eine solche Nähe zum Hof war daher eine aussergewöhnliche Ehre. Im Brief erwähnt Ritter zudem grossformatige Photographien mit eigenhändigen Namensunterschriften, die er in den letzten hektischen Tagen vor der Abreise noch dem Kronprinzenpaar zuschrieb. Nach familiärer Überlieferung stellte sich später heraus, dass es sich um Photographien von Kaiser Meiji und Kaiserin Haruko handelte, die später als Kaiserin Shoken bekannt wurde. Im selben Brief schrieb Ritter auch ausdrücklich, dass ihm der Abschied von Japan «besonders schwer geworden» sei.
Wegen späterer Verwirrung um diese Photographien verfasste Max G. Ritter, der Sohn von Paul Ritter, 1982 eine kurze maschinenschriftliche Stellungnahme. Darin hielt er fest, dass Schweizer Diplomaten keine ausländischen Orden annehmen durften und dass seine Eltern deshalb statt einer Dekoration die persönlich signierten Photographien von Kaiser Meiji und der Kaiserin erhielten. Diese Notiz erklärt die spätere Verwechslung und zeigt zugleich, wie aussergewöhnlich solche signierten Hofphotographien waren.
Letter of 10 May 1909
Shortly before departure to Washington D.C.
This letter describes in detail Paul Ritter's final days in Japan: the farewell audience with the Emperor, invitations from Prince Fushimi and Prince Higashi, the question of a decoration or gift that Swiss law did not allow him to accept, the Emperor's explicit appreciation of his service, and the Empress's private gift to Louise. It also reveals an exceptional degree of ceremonial access: because court officials scheduled the farewell audience so late, Paul and Louise Ritter were still able to attend the wedding banquet of one of the Emperor's daughters together with the imperial family. In the Meiji period, the Emperor was regarded as sacred and inviolable, so such closeness to the court was an exceptional honour. In the letter Ritter also mentions large-format photographs bearing handwritten signatures, which amid the hectic final days before departure he still attributed to the Crown Prince and Crown Princess. According to family tradition, it later became clear that these were photographs of Emperor Meiji and Empress Haruko, later known as Empress Shoken. In the same letter Ritter also wrote explicitly that leaving Japan had become «particularly difficult» for him.
To clarify later confusion surrounding these photographs, Max G. Ritter, Paul Ritter's son, drafted a short typed statement in 1982. In it he explained that Swiss diplomats were not allowed to accept foreign decorations and that his parents therefore received personally signed photographs of Emperor Meiji and the Empress instead of an order. The note helps explain the later confusion and at the same time underlines how exceptional such signed imperial portraits were.
1909年5月10日の書簡
ワシントンD.C.への出発直前
この手紙は、ポール・リッターの日本での最後の日々を詳しく伝えています。すなわち、天皇への離任拝謁、伏見宮と東宮家での招待、スイス法のもとでは受け取ることのできない勲章や贈り物の問題、天皇から職務への明確な謝意が述べられたこと、そして皇后からルイーズへ贈られた私的な贈り物です。同時にこの手紙は、きわめて特別な儀礼上の近さも示しています。宮中側が離任拝謁を遅く設定したため、ポールとルイーズ・リッターは、皇女の婚礼の宴に皇室とともに出席することができました。明治期には天皇は神聖にして侵すべからざる存在と考えられていたため、このような宮廷への近さはきわめて特別な名誉でした。またこの手紙のなかで、リッターは手書きの署名が入った大判写真にも触れていますが、出発前の最後の慌ただしい日々のなかで、彼はそれをまだ皇太子夫妻のものとして記しています。家族の伝承によれば、それが実際には後に昭憲皇太后として知られる皇后美子と明治天皇の写真であることが、のちに分かりました。また同じ手紙の中で、彼は日本を去ることが「とりわけ辛いものになった」とも明記しています。
これらの写真をめぐって後年に生じた混乱を説明するため、ポール・リッターの息子マックス・G・リッターは1982年に短いタイプ打ちの説明文を作成しました。そこでは、スイスの外交官は外国の勲章を受け取ることができず、そのため両親は勲章の代わりに明治天皇と皇后の自筆署名入り写真を受け取ったと記しています。この説明文は後年の取り違えを解く手がかりであると同時に、そのような署名入りの宮廷写真がいかに特別であったかを示しています。
Deutsche Wiedergabe der Stellungnahme von Max G. Ritter
Abschrift. Mutsuhito (1852–1912), 122. Kaiser von Japan (Meiji-Zeit 1868–1912).
Mein Vater, Dr. Paul Ritter (1865–1921), stand von 1892 bis 1909 im diplomatischen Dienst in Japan und vertrat dort die Interessen der Schweizerischen Eidgenossenschaft.
Damals war es üblich, dass Diplomaten, denen Seine Majestät der Kaiser eine Abschiedsaudienz gewährte, mit einem Orden ausgezeichnet wurden.
Als mein Vater 1909 nach Washington D.C. versetzt wurde, sah sich der Kaiserhof mit einer aussergewöhnlichen Situation konfrontiert, denn die Schweiz ist das einzige Land der Welt, das seinen Diplomaten nicht erlaubt, Auszeichnungen anzunehmen. Aus diesem Grund erhielten meine Eltern anstelle einer Dekoration ein ganz aussergewöhnliches Geschenk: je eine Photographie von Kaiser Meiji und der Kaiserin von Japan, von ihnen persönlich signiert. Die goldlackierten Rahmen sind mit dem kaiserlichen Wappen und dem Phönixmotiv geschmückt, dem Sinnbild der Kaiserin.
Für offizielle Dokumente wurde das kaiserliche Siegel verwendet und nie die eigenhändige Unterschrift des Kaisers; es besteht daher kein Zweifel, dass nur sehr wenige Stücke mit der Unterschrift Kaiser Meijis und jener der Kaiserin existieren.
sig. Max G. Ritter, 1982
English rendering of Max G. Ritter's statement
Transcript. Mutsuhito (1852–1912), 122nd Emperor of Japan (Meiji era 1868–1912).
My father, Dr Paul Ritter (1865–1921), served in Japan from 1892 to 1909 as a diplomat representing the interests of the Swiss Confederation.
At that time it was customary for diplomats who were granted a farewell audience by His Majesty the Emperor to be decorated with an order.
When my father was transferred to Washington D.C. in 1909, the imperial household faced an exceptional situation, because Switzerland was the only country in the world that did not allow its diplomats to accept decorations. For this reason my parents received, instead of a decoration, a highly unusual gift: one photograph of Emperor Meiji and one of the Empress of Japan, both personally signed by them. The gold-lacquered frames are adorned with the imperial crest and with the phoenix motif, the emblem of the Empress.
For official documents the imperial seal was used and never the Emperor's handwritten signature; there can therefore be no doubt that only very few examples bearing Emperor Meiji's signature and that of the Empress exist.
signed Max G. Ritter, 1982
マックス・G・リッターによる説明文の日本語訳
写し。睦仁(1852–1912)、第122代日本天皇(明治時代 1868–1912年)。
私の父、ポール・リッター博士(1865–1921)は、1892年から1909年まで日本で外交官として勤務し、スイス連邦の利益を代表していました。
当時、天皇陛下から離任拝謁を許された外交官には、通常、勲章が授与されるのが慣例でした。
1909年に父がワシントンD.C.へ転任した際、日本の宮内は前例のない状況に直面しました。というのも、スイスは外交官が外国の勲章を受け取ることを認めていない、世界で唯一の国だったからです。そのため両親は勲章の代わりに、きわめて特別な贈り物を受けました。すなわち、明治天皇と日本の皇后の写真が一枚ずつ、それぞれ本人の署名入りで贈られたのです。金漆の額には皇室の紋章と、皇后を象徴する鳳凰の意匠が施されています。
公文書には天皇の自筆署名ではなく御璽が用いられました。したがって、明治天皇と皇后の署名が入った現物が現存する数はきわめて少ないと考えて間違いありません。
署名 マックス・G・リッター 1982年
Die Photographien von Kaiser Meiji und Kaiserin Haruko, die Paul Ritter in Anerkennung seiner Amtsführung zum Abschied erhielt.
The photographs of Emperor Meiji and Empress Haruko that Paul Ritter received at his farewell in recognition of his service.
ポール・リッターがその職務を称えられ、離任の際に受け取った明治天皇と皇后美子の写真。